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Filmfest in Hamburg: Special Sankt Petersburg

veröffentlicht um 05.10.2012, 12:23 von W K   [ aktualisiert: 05.10.2012, 12:25 ]
Unsere Freunde vom Lesbisch-schwule Filmfestival in Hamburg berichten über Lesben in St.Petersburg - 1993 und 2012.

Am Mittwoch, 17. Oktober 20:15 
im "Haus Drei" in Hamburg zeigt das Festival den Film

AN DIE FREUNDINNEN
Natalja Sharandak, Russland 1991, 56 ', Original mit deutschen Untertiteln

Wie lebten lesbische Frauen in St. Petersburg kurz vor und nach der Perestroika? Einige sehr persönliche Antworten bietet diese erste und bislang einzige Dokumentation zum Thema. In sechs Interviews erzählen Frauen von ihren Versuchen, in Russland eine Identität als Lesbe zu entwickeln, darunter Liedermacherin Olga Krause und Zugschaffnerin Irik, die mit 14 den Pfarrer bestach, damit er sie und ihre Frau traute ... Die filmisch etwas kantige No-Budget- Produktion war bereits 1993 bei den Filmtagen zu sehen. 2012 erschwert es die aktuelle Gesetzgebung in St. Petersburg, öffentlich queer zu leben. Unter diesen Bedingungen führte die Hamburger Filmstudentin Lena Kupatz im Frühjahr Interviews mit lesbischen St. Petersburgerinnen - eines davon wird an diesem Abend gezeigt. Was verbindet die Frauen von 1993 mit denen von 2012? Was hat sich in den knapp 20 Jahren für sie verändert? Dieser Frage gehen die Filmemacherinnen und die Übersetzerin Ursula Keller im Gespräch mit dem Publikum nach. 

Der Veranstaltungsort ist nicht barrierefrei. 
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